Daniel Fasser

Wissen Sie, was ein Hierig ist ... ?

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Ein mit 78 Plätzen voll besetzter Reisebus fährt am letzten Sonntag um halb neun bei strahlendem Sonnenschein los entlang dem Zürichsee über den Ricken ins Toggenburg und weiter ins liebliche Appenzellerland.
Daniel Fasser,
Grandios sind die Aussichten auf die noch schneebedeckten Gipfel der Churfristen und auf den Säntis. Seit 20 Jahren begrüsst Mina Süess die Pfarreigemeinschaft zu diesem traditionellen Tagesausflug - heute geht's nach Appenzell. Der Segensgruss durch Diakon Robert Klimek gibt uns Gewissheit, dass wir im richtigen Bus sitzen. Das Städtchen präsentiert sich bei Ankunft noch beschaulich und unschuldig - erst wenige sonnenhutbedeckte Touristen sind bewaffnet mit Fotoapparaten unterwegs. Unser Bus entleert sich zügig und noch vor dem Gottesdienst werden schnell die Kaffees gestürmt. Bald finden wir uns wieder in der grossen St. Moritz Kirche. Die prächtige Barockkunst und der weite Raum der Kirche verschlucken beinahe unsere anmutig staunende Reisegruppe. Beeindruckend sind der Kirchenhimmel und die farbigen Fenster aber schon.

Einprägsam sind vor allem auch die Gedanken über das Thema der gelebten Gemeinschaft, die uns Robert Kimek in der Wortgottesfeier mit auf den Weg gibt. Sie begleiten uns durch den Tag und sind in Gesprächen immer wieder ein Thema.

Im Anschluss an die Feier folgen wir den historischen aber auch allgemeinen Ausführungen des Messmers. Man könnte neidisch werden: Gottesdienste zu Allerheiligen und zur Appenzeller Landsgemeinde bringen nahezu tausend Personen in die Kirche!

Wenige Minuten Fahrt hinauf zum Panoramarestaurant Freudenberg trennen uns noch von einem leckern Mittagsmenü! Das Wirtepaar und sein Team zeigen uns, was Gastsfreundschaft heisst und überlassen nichts dem Zufall! Die Stimmung erreicht ihren Höhepunkt, als Handorgelklänge den Lärm der Reisegruppe durchdringen. Zwei Kinder in traditionellen Appenzeller Trachten lenken die Aufmerksamkeit aller Handy's auf sich! Neckisch reiht das junge Tanzpaar Glied an Glied die Elemente des traditionellen Hierig-Tanzes aneinander und sorgt so für Begeisterungsstürme beim Publikum.

Ob im Ortsmuseum, in der Bierbrauerei oder in einem Geschäft oder Kaffee, jeder findet einen gemütlichen Abschluss des Nachmittags, bevor man sich wieder entspannt und voller Eindrücke im Reisebus zurücklehnt und gemeinsam die Heimreise antritt.

Ein grosser Dank gilt allen, die zu diesem schönen Tag einen Beitrag geleistet haben: Vor allem Mina Süess für Organisation und Reiseleitung, Diakon Robert Klimek für den sehr schönen Gottesdienst und nicht zuletzt der Kirchenpflege, welche den Ausflug mit einem Beitrag jedes Jahr mitunterstützt. Wohin geht wohl die Reise nächstes Jahr?

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Bereitgestellt: 05.06.2019     Besuche: 72 Monat 
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